Frühling, Sommer, Herbst und WINTER

Ein paar Flocken sind schon gefallen. In Rhön und Vogelsberg hoffen alle "Schneehasen", dass sich Wald- und Feld nun bald in ein prächtiges Weiß kleiden.

Die Fotos von Werner Reus sollen schon einmal ein wenig Appetit auf diese vor uns liegende Winterzeit machen.

Und auch das Gedicht von Rainer Maria Rilke soll die "winterlichen Sinne" anregen.

Rilke, Rainer Maria (1875-1926)

Quelle: Wikipedia.


Es treibt der Wind im Winterwalde

Es treibt der Wind im Winterwalde

die Flockenherde wie ein Hirt

und manche Tanne ahnt, wie balde

sie fromm und lichterheilig wird,

und lauscht hinaus;

den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin,

bereit und wehrt dem Wind

und wächst engegen

der einen Nacht der Herrlichkeit.



 










































Fotos: Werner Reus (co.)

Text: Hans Bohl