"Meine Sicht auf Bad Salzschlirf"

Die Ausstellung mit Arbeiten von Heinz Hellmann wurde im Rahmen des Weihnachtsmarktes in der Kurpark- Rsidenz am 1. Dezember 2018 eröffnet.

Der Künstler präsentiert dabei erstmals seine Werke in Bad Salzschlirf.

Dauer der Ausstellung bis zum 22. Februar 2019.

Öffnungszeiten: Täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr.


Im Wortlaut die Eröffnungsrede von Adelheid Eurich, der Organisatorin der Ausstellung und Vorsitzenden des Vereins Kunst & Kultur aktiv Bad Salzschlirf.

Liebe Frau Töne, lieber Heinz, meine sehr geehrten Damen und Herren!

Ich darf sie ebenfalls ganz herzlich zu der Ausstellung von Heinz Hellmann "Meine Sicht auf Bad Salzschlirf" begrüßen.

In einer äußerst erstaunlichen Weise werden Bilder von Bad Salzschlirf präsentiert, wie sie in dieser außergewöhnlichen Ausdrucksform ihres gleichen suchen.

In der Ausstellung werden Ölgemälde, die ausschließlich Ansichten von Bad Salzschlirf zeigen.

Die Gemälde sind überwiegend in des letzten zwei Jahrzehnten entstanden und werden zum ersten Mal in einer Ausstellung vorgestellt.

Sie sehen in diesen Werken eine geschlossene Form und die unbedingte Klarheit der Gestaltung.

Man könnte annehmen, dass Heinz Hellmann den Weg der "Neuen Sachlichkeit" als Kunstrichtung beschritten hat.

Der klare Aufbau seiner Bilder die Perspektivwirkung der geometrischen Formen, die man besonders bei den Gebäuden sieht, zeugen von einem präzisen Sehen, Erkennen und Studieren des gewählten Motivs.

Es gibt viele Bilder und Zeichnungen von dem berühmten "Malerwinkel", also den Aufgang zur Kath. Kirche in Bad salzschlirf, und natürlich hat jeder ihn schon einmal in der ein oder anderen Malweise gesehen.

Aber haben sie ihn schon einmal in einer solchen Präzision gemalt gesehen?

Ich glaube nicht!

Ebenso strahlen die Winterbilder, die in den Jahren 2009 und 2010 entstanden sind, eine besondere Faszination auf den Betrachter aus.

Fast kann man die klirrende Kälte des Winters spüren.

Der Betrachter erkennt an der handwerklichen Fertigkeit von Heinz, dass die Bilder nicht an drei Abenden oder drei Tagen gemalt wurden.

Nein! Heinz braucht für seine Werke Monate. Er nimmt sich Zeit und arbeitet intensiv und bewusst an den Motiven.

Auch die von ihm verwandten Farben sprechen ihre eigene Sprache.

(Vl.) Anja Töne, die Leiterin der Kurpark- Residenz zusammen mit Heinz Hellmann, Bürgermeister Matthias Kübel und Adelheid Eurich bei der Ausstellungseröffnung.

Lebensbejahende, frohe und leuchtende Farben finden sich in seinen Bildern und fügen sich zu einer harmonischen Komposition zusammen.Selbst die nächtliche Stimmung des Malerwinkels wirkt nicht bedrückend, denn durch die beleuchteten Fenster strahlt das Licht der Hoffnung.

Ein geschultes Auge für den Augenblick ist von Nöten, um mit einer solchen Genauigkeit und vor allem mit viel handwerklichem Können das Motiv so auf den Malgrund aufzubringen, wie es Heinz Hellmann tut.

Heinz hat mir erzählt, dass er schon lange malt. Aber erst in den letzten 15 Jahren habe er so richtig Zeit und Raum gefunden, seiner Leidenschaft zur Malerei nachgehen zu können.

1991 zog er mit seiner Ehefrau Marion nach Bad Salzschlirf. Einem Ort, der ihm bis dato völlig unbekannt war. Heinz ging mit offenen Augen durch unsere Gemeinde und entdeckte bei seinen Spatziergängen schöne idyllische Winkel, die sich lohnten malerisch festgehalten zu werden.

Und so entstanden verschiedene Ansichten von der Aquasalis- Therme,

vom Kurpark, der "Roten Brücke" und viele andere Bilder mehr.

Im Laufe der Zeit hat sich sein Duktus verändert und er hat eine eigene Stilrichtung für sich erfunden.

In seinen Bildern sieht man den feinen, ja man muss sagen, fast zarten Pinselstrich.

Die Bilder sind mit einer unglaublichen Präzisission, aber vor allem sind sie mit voller Hingabe gemalt.

Lieber Heinz,

Die Ausstellung ist eine Hommage an Bad Salzschlrf, deine neue Heimat.






Die "Mariengrotte" in Bad Salzschlirf. Eine der vielen Ansichten von Bad Salzschlirf die Heinz Hellmann gemalt hat.








Die "Rote Brücke" im Winter.





Inmitten der Ausstellung:

(V.l.) Anke Post mit ihrer Tochter (sie gehörte der Kindergruppe an die im Rahmen des Weihnachtsmarktes weihnachtliche Lieder vortrug), Frau Wagner, die Direktorin der Grundschule Bad Salzschlirf und Fraun Wehner, ebenfalls von der Grundschule Bad Salzschlirf.

 






Der berühmte "Malerwinkel" in nächtlicher Stimmung.



Fotos: Adelheid Eurich und Hans Bohl